Die TOP 3 Anfängerfehler beim Rollenwechsel zur Führungskraft

Fasching ist’s! Vielerorts die Zeit der Maskeraden und Verkleidungen. Wenn wir eine Maske aufsetzen, dann zeigen wir nicht unser wahres Gesicht. Das kann viele Gründe haben.

Wir glauben vielleicht, etwas müsse getan werden, ob uns das jetzt gefällt oder nicht. Wir haben uns bei jemanden, den wir durchaus sehr schätzen, etwas abgeschaut – und versuchen das jetzt zu kopieren. Wir wollen vielleicht unsere Gefühle nicht zeigen – und stattdessen Ernsthaftigkeit oder Entschlossenheit. Eines dieser Gefühle kann Freude oder Zorn oder schlicht Unsicherheit sein.

… und dann spielen wir eine Rolle

Wir spielen dann eine Rolle – zum Schutz für uns und andere. Denn jemand, der zB eine neue Aufgabe übernimmt, strahlt vielleicht noch Unsicherheit aus – und das kann auf andere wiederum nicht gerade ermutigend und sicherheitseinflößend wirken. Ein kleiner Teufelskreislauf. Dabei ist die Rolle ja prinzipiell etwas Gutes – sie verbindet unsere Funktion, unsere Aufgabe mit unserer Persönlichkeit und gibt die Musik zur Arbeit. Sie ermöglicht uns, das WIE zu gestalten – ihr kennt das, wenn unterschiedliche Schauspieler sich an der selben Rolle in einem Stück versuchen – das kann sehr unterschiedlich wirken.

Die Top 3 Fehler beim Rollenwechsel aus der Rolle der oder des Mitarbeitenden zur Führungskraft im eigenen Unternehmen – und am abenteuerlichsten sicherlich noch in der eigenen Abteilung:

  1. Alles besser wissen. Schließlich bin ich ja Chef geworden und nicht du!
  2. Sich bei den früheren Kollegen als Chef total beliebt machen und alle Wünsche erfüllen! Ich bin ja schließlich ein alter Hase und weiß, wo der Schuh drückt!
  3. Sofort alles ändern. Neuer Besen kehrt gut – mit einem richtigen Paukenschlag gleich meine Führungsrolle untermauern und auf mich aufmerksam machen!

Wie der Rollenwechsel vom MA zur Führungskraft gelingen kann, bearbeite ich mit meinen Teilnehmenden wieder von 17. – 19. März 2020 in Wien. Information und Anmeldung gibt’s hier.